Notizbücher – Mein kleiner Papierwahnsinn

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Wie ich Listen schreibe und dabei fast in den Bastel-Olymp aufsteige.

Notizbücher

Es gibt Menschen, die schreiben Einkaufszettel auf dem Handy, das wars – und dann gibt es mich. Ich bin ein Listenmensch durch und durch! Nichts gibt mir einen größeren Kick als Dinge aufzuschreiben, Listen zu erstellen und dann – Trommelwirbel – ein Häkchen zu setzen. Manchmal fühlt sich das Abhaken fast so gut an wie ein Lottogewinn, nur dass ich dabei selten Millionen gewinne, sondern höchstens „Klopapier besorgt“.

Und wisst ihr was? Manchmal muss es sogar oldschool sein: Papier, Stift und das unvergleichliche Gefühl, mit der Hand zu schreiben. Da liegt es doch nahe, sich die eigenen Notizbücher zu basteln – schließlich muss man sich ja kreativ austoben, wenn schon das Leben keine Bastelstunde anbietet.

Am Mac entwerfe ich gerne die Druckvorlagen. Das klingt hochprofessionell, oder? Ist es nicht wirklich, aber es macht Spaß. Manchmal drucke ich direkt auf die passende Größe oder, wenn es randlos werden soll, muss die Schneidemaschine noch ran, denn mein werter Drucker will das einfach nicht selbst übernehmen – also heißt es auf größeres Papier drucken und schnipp.

Und dann – jetzt wird’s wild – geht’s ans Lochen. Aber bitte nicht mit dem schnöden Standard-Locher! Nein, nein. Das wäre ja fast wie die Liste auf dem Handy schreiben. Wichtig ist: Will ich die Seiten später rausnehmen und neu sortieren oder bin ich ein bindender Kontrollfreak?

Der Ringlocher „The Happy Planer“ – das Teil macht keine Löcher, sondern „Pilze“. Jawoll, kleine Pilze! Damit habe ich die Macht, meine Blätter mit Discs zusammenzuhalten und jederzeit rauszunehmen. Ein bisschen wie Zauberei, nur dass ich statt Kaninchen Rezepte aus einem selbstgemachten Kochbuch ziehen kann. Und falls mal ein Rezept daneben geht, zack – raus damit und nie wieder daran erinnert werden und schnell ein neues dafür rein. Praktisch, oder?

Aber ich wollte ja auch mal klassische Notizbücher machen – mit ordentlich Spiralbindung und allem Drum und Dran. Also habe ich mir die Cinch von We R memory makers gegönnt. Das Gerät locht und bindet Papier, als hätte ich ein Buchbindereiministerium eröffnet. Für einen Kindergeburtstag habe ich sogar kleine Erinnerungsnotizbücher mitgegeben – praktisch UND persönlich. Die Kinder fanden’s super.

Fazit: Listen schreiben kann jeder – aber Notizbücher selber machen? Das fühlt sich fast wie eine geheime Superkraft an. Also ran an Papier, Drucker und Locher… und am Ende gibt’s dann das große Häkchen: „Notizbuch selbst gebastelt“. Mission accomplished!


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